Schon Tage vor dem Flug beginnt das mulmige Gefühl, und beim kleinsten Ruckeln rast das Herz. Flugangst ist weit verbreitet und für Betroffene sehr belastend. Manche meiden das Fliegen ganz und verzichten dadurch auf viele Reiseziele.

Die gute Nachricht: Flugangst lässt sich mit Wissen und ein paar Techniken meist deutlich lindern, und viele werden sie ganz los.

Im Flugzeug
Wissen über das Fliegen nimmt der Angst die Nahrung.

So wirst du ruhiger

  • Wissen aneignen: verstehen, wie sicher Fliegen wirklich ist.
  • Atmen üben: langsame Atemtechniken beruhigen den Körper.
  • Ablenkung: Musik, Film oder ein gutes Buch lenken die Gedanken.
  • Turbulenzen einordnen: sie sind normal und für das Flugzeug harmlos.
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Tipp: Mach dir klar, dass Turbulenzen für ein Flugzeug völlig ungefährlich sind, auch wenn sie sich unangenehm anfühlen. Sie sind wie Schlaglöcher auf der Straße: unbequem, aber kein Grund zur Sorge. Dieses Wissen nimmt der Angst viel von ihrer Kraft.
Reisen genießen
Mit den richtigen Techniken wird Fliegen erträglicher.

Warum Wissen gegen die Angst hilft

Flugangst nährt sich oft aus Unwissen. Geräusche, Bewegungen und das Gefühl des Ausgeliefertseins wirken bedrohlich, solange man nicht weiß, was dahintersteckt. Wer versteht, dass das Fliegen statistisch eine der sichersten Fortbewegungsarten ist, kann die Angst leichter einordnen.

Hinzu kommen körperliche Techniken. Bei Angst wird der Atem flach und der Körper gerät in Alarm. Bewusst langsames Atmen sendet dem Körper das Signal der Entspannung. Bei starker Flugangst können zudem spezielle Seminare oder fachliche Hilfe sehr wirksam sein.

Trau dich zu fliegen

Flugangst muss dich nicht vom Reisen abhalten. Eigne dir Wissen über die Sicherheit des Fliegens an, übe Atemtechniken und lenke dich an Bord ab. Bei starker Angst gibt es wirksame Hilfe. So steigst du Schritt für Schritt gelassener ins Flugzeug.