Ballaststoffe haben kein gutes Image, dabei sind sie wahre Helden der Ernährung. Sie stecken in pflanzlichen Lebensmitteln, machen lange satt, halten den Darm in Schwung und bremsen den Blutzuckeranstieg. Trotzdem essen die meisten Menschen deutlich zu wenig davon.

Dabei ist es leicht, den Anteil zu erhöhen. Es braucht nur ein paar bewusste Entscheidungen im Alltag.

Vollkorn und Gemüse
Vollkorn, Hülsenfrüchte und Gemüse liefern reichlich Ballaststoffe.

So isst du mehr davon

  • Vollkorn wählen: Vollkornbrot und -nudeln statt Weißmehlprodukte.
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen und Kichererbsen sind echte Ballaststoffbomben.
  • Gemüse zu jeder Mahlzeit: je bunter der Teller, desto besser.
  • Obst mit Schale: viele Ballaststoffe sitzen direkt unter der Schale.
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Tipp: Steigere die Menge langsam und trink dabei genug Wasser. Ballaststoffe quellen im Darm auf und brauchen Flüssigkeit, um gut zu wirken. Wer zu schnell zu viel isst, bekommt sonst leicht Blähungen, die sich so vermeiden lassen.
Gesunde Mahlzeit
Ballaststoffreiche Mahlzeiten sättigen lange.

Warum Ballaststoffe so wertvoll sind

Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenbestandteile, und gerade das macht sie wertvoll. Sie füllen den Magen, ohne viele Kalorien zu liefern, und halten dadurch lange satt. Das hilft beim Halten des Gewichts ganz ohne Hungern.

Im Darm dienen sie zudem den nützlichen Bakterien als Nahrung und fördern so eine gesunde Darmflora. Eine ballaststoffreiche Ernährung wird mit einem geringeren Risiko für viele Zivilisationskrankheiten in Verbindung gebracht.

Bau sie ein

Mehr Ballaststoffe sind eine der einfachsten und wirksamsten Ernährungsumstellungen. Tausch Weißmehl gegen Vollkorn, iss mehr Gemüse und Hülsenfrüchte und trink genug. Dein Darm, deine Sättigung und dein Blutzucker werden es dir danken.