Nicht nur was wir essen, auch wie viel entscheidet über unser Gewicht und Wohlbefinden. Portionen sind über die Jahre immer größer geworden, auf dem Teller, im Restaurant und in der Verpackung. Wir haben verlernt, eine normale Menge einzuschätzen.

Du musst aber nicht alles abwiegen. Ein paar einfache Maßstäbe helfen, die richtige Menge auf einen Blick einzuschätzen.

Ausgewogener Teller
Die eigene Hand ist ein praktischer Maßstab für Portionen.

Maßstäbe für die Portion

  • Handfläche Eiweiß: eine Portion Fleisch oder Fisch etwa so groß wie die Handfläche.
  • Faust Gemüse: eine bis zwei Fäuste Gemüse pro Mahlzeit.
  • Hohle Hand Beilage: Reis oder Nudeln etwa eine hohle Hand.
  • Daumen Fett: Öl oder Butter etwa in Daumengröße.
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Tipp: Nimm einen kleineren Teller. Dieselbe Portion wirkt auf einem großen Teller verloren und auf einem kleinen üppig. Dieser simple Trick führt nachweislich dazu, dass man sich kleinere Mengen nimmt und trotzdem satt und zufrieden wird.
Bewusst essen
Langsam essen hilft, das Sättigungsgefühl zu spüren.

Warum wir zu viel essen

Wir essen oft nicht, bis wir satt sind, sondern bis der Teller leer ist. Große Portionen verleiten daher fast automatisch dazu, mehr zu essen, als der Körper braucht. Das Sättigungsgefühl setzt zudem erst mit Verzögerung ein.

Deshalb hilft es, langsam zu essen und dem Körper Zeit zu geben, Sättigung zu signalisieren. Wer bewusst kaut und zwischendurch innehält, merkt früher, wann genug ist, und isst von selbst weniger, ohne zu hungern.

Halte Maß

Die richtige Portion ist keine Frage der Waage, sondern des Gefühls. Nutze deine Hand als Maßstab, iss von kleineren Tellern und nimm dir Zeit. So isst du genug, um satt und zufrieden zu sein, aber nicht mehr, als dein Körper braucht.