Die gesetzliche Rente fällt für die meisten Menschen niedriger aus als das letzte Gehalt, oft deutlich. Diese Differenz nennt man Rentenlücke, und wer sie nicht ausgleicht, muss im Alter spürbar kürzertreten. Viele unterschätzen, wie groß diese Lücke werden kann.

Die gute Nachricht: Wer früh anfängt, kann die Lücke mit überschaubaren Beträgen schließen, weil die Zeit für ihn arbeitet.

Vorsorge planen
Früh begonnene Vorsorge fällt am leichtesten.

So sorgst du vor

  • Lücke kennen: schätze, wie viel dir im Alter fehlen wird.
  • Früh starten: je eher du anfängst, desto kleiner die nötige Rate.
  • Breit anlegen: langfristig in breit gestreute Fonds investieren.
  • Förderung nutzen: staatliche oder betriebliche Zuschüsse mitnehmen.
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Tipp: Wirf einmal im Jahr einen Blick in deine Renteninformation. Sie zeigt dir, mit welcher gesetzlichen Rente du ungefähr rechnen kannst, und damit auch, wie groß deine persönliche Lücke voraussichtlich ausfällt.
Sorgenfreies Alter
Wer rechtzeitig vorsorgt, blickt entspannter in die Zukunft.

Warum früh anfangen alles ist

Weil der Zinseszins über die Jahre wirkt, ist der Startzeitpunkt entscheidender als die Höhe der Beiträge. Wer mit Mitte zwanzig kleine Beträge zurücklegt, muss am Ende weit weniger einzahlen als jemand, der erst mit vierzig oder fünfzig beginnt.

Wer spät startet, muss die fehlende Zeit mit deutlich höheren Beiträgen ausgleichen, was im Alltag oft schwerfällt. Deshalb gilt: Selbst ein kleiner Betrag, früh und regelmäßig angelegt, ist enorm wertvoll.

Sorge rechtzeitig vor

Die Rentenlücke ist kein Grund zur Panik, aber ein Grund zum Handeln. Verschaff dir Klarheit über deine voraussichtliche Rente und beginne früh, regelmäßig vorzusorgen. So sicherst du dir ein Alter, in dem du dir keine Sorgen ums Geld machen musst.