Mund auf, Bürste rein, und schon dreht das Kind den Kopf weg oder presst die Lippen zusammen. Zähneputzen gehört zu den häufigsten täglichen Reibereien mit kleinen Kindern. Dabei ist es wichtig, denn auch Milchzähne wollen gepflegt sein.
Mit ein paar Kniffen lässt sich aus dem Kampf ein spielerisches Ritual machen, das beiden Seiten weniger Stress bereitet.

So gelingt es leichter
- Spielerisch machen: mit Lied, Geschichte oder Putz-App die Zeit überbrücken.
- Selbst machen lassen: das Kind erst selbst, dann die Eltern nachputzen.
- Vorbild sein: gemeinsam putzen, Kinder machen gern nach.
- Feste Zeiten: morgens und abends als festes Ritual etablieren.

Warum Milchzähne wichtig sind
Manche denken, Milchzähne seien nicht so wichtig, weil sie ja ohnehin ausfallen. Das ist ein Irrtum. Karies an Milchzähnen kann Schmerzen verursachen, die bleibenden Zähne schädigen und die Sprach- und Kauentwicklung beeinträchtigen.
Außerdem legt das frühe Zähneputzen den Grundstein für eine lebenslange Gewohnheit. Ein Kind, das von klein auf ans tägliche Putzen gewöhnt ist, tut sich später viel leichter damit. Der frühe Aufwand zahlt sich also doppelt aus.
Bleib geduldig
Zähneputzen mit Kindern braucht Geduld und Fantasie. Mach es spielerisch, lass dein Kind mitmachen und sei selbst Vorbild. Mit einem festen, freundlichen Ritual wird aus dem täglichen Kampf nach und nach eine Selbstverständlichkeit, die gesunde Zähne sichert.