Dehnen hat ein etwas verstaubtes Image, dabei tut es einfach unglaublich gut. Es hält dich beweglich, beugt Verletzungen vor und löst die Verspannungen, die sich nach Stunden am Schreibtisch in Nacken und Rücken festsetzen. Das Problem ist nur: Viele dehnen falsch oder zum falschen Zeitpunkt und spüren deshalb kaum einen Effekt.
Dabei kommt es nur auf ein paar einfache Grundregeln an, damit du geschmeidig und schmerzfrei durchs Leben gehst.

So dehnst du richtig
- Langsam halten: bleibe etwa 20 bis 30 Sekunden in jeder Dehnung.
- Nicht wippen: geh ruhig und kontrolliert in die Dehnung hinein.
- Kein Schmerz: ein leichtes Ziehen genügt völlig, mehr soll es nicht sein.

Warum Beweglichkeit so wertvoll ist
Beweglichkeit ist mehr als nur die Fähigkeit, die Zehen zu berühren. Sie sorgt dafür, dass du dich frei und schmerzfrei bewegen kannst, im Alltag wie im Sport. Verkürzte Muskeln dagegen ziehen an Gelenken, verursachen Verspannungen und schränken dich ein. Regelmäßiges, sanftes Dehnen hält dich beweglich und beugt vielen Beschwerden vor.
Gerade nach langem Sitzen ist es eine echte Wohltat für den ganzen Körper.
Beweglich bleiben
Schon ein paar Minuten Dehnen am Tag halten dich geschmeidig. Besonders nach langem Sitzen lösen ein paar einfache Dehnungen Verspannungen spürbar. Bau es ganz beiläufig in deinen Tag ein, etwa abends vor dem Fernseher, und genieße das Gefühl von Lockerheit.