Ein längerer Stromausfall, Hochwasser oder eine Krise, in der die Geschäfte leer sind: Solche Situationen sind selten, aber nicht unmöglich. Behörden empfehlen daher, einen Vorrat anzulegen, der einen Haushalt etwa zwei Wochen lang versorgt, ohne dass man einkaufen muss.
Das hat nichts mit Panik oder Hamstern zu tun, sondern ist vernünftige Vorsorge, die im Ernstfall viel Ruhe gibt.

Das gehört in den Vorrat
- Wasser: der wichtigste Posten, rund zwei Liter pro Person und Tag.
- Haltbare Lebensmittel: Konserven, Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte.
- Ohne Kochen essbar: etwas, das auch ohne Strom genießbar ist.
- Licht und Wärme: Taschenlampe, Kerzen, Batterien, warme Decken.

Warum Wasser an erster Stelle steht
Ohne Nahrung hält der Mensch erstaunlich lange durch, ohne Wasser nur wenige Tage. Bei einem Ausfall der Versorgung ist Trinkwasser daher der mit Abstand wichtigste Vorrat. Pro Person sollte man rund zwei Liter am Tag einplanen, plus etwas für die Hygiene.
Bei den Lebensmitteln sind haltbare, vielseitige Grundnahrungsmittel die beste Wahl. Wichtig ist, dass ein Teil auch ohne Strom und Kochen genießbar ist, falls Herd und Kühlschrank ausfallen. Ein Campingkocher kann hier zusätzlich hilfreich sein.
Sorge gelassen vor
Ein Notvorrat ist kein Zeichen von Schwarzmalerei, sondern von Umsicht. Leg Wasser und haltbare Lebensmittel für rund zwei Wochen an, denk an Licht und Wärme und halte den Vorrat durch Verbrauchen frisch. So bist du vorbereitet, ganz ohne Hamsterkäufe.