Verirrt, gestürzt oder festsitzend in unwegsamem Gelände: In einer Notlage kommt alles darauf an, gefunden zu werden. Rufen hilft nur über kurze Distanz und ermüdet schnell. Zwei winzige, leichte Helfer sind hier weit wirksamer: eine Signalpfeife und ein Signalspiegel.
Beide gehören in jede Outdoor-Ausrüstung, denn sie können im Ernstfall über Rettung oder lange Wartezeit entscheiden.

So gibst du Signale
- Dreimal pfeifen: drei kurze Signale sind das internationale Notzeichen.
- Spiegel zur Sonne: das Sonnenlicht gezielt zu Rettern oder Flugzeugen lenken.
- Regelmäßig wiederholen: in Abständen immer wieder Signale geben.
- Sichtbar machen: zusätzlich auffällige Kleidung oder Gegenstände auslegen.

Warum diese kleinen Helfer so wichtig sind
Die menschliche Stimme trägt nur wenige hundert Meter und versagt nach kurzer Zeit. Eine Signalpfeife dagegen ist laut, durchdringend und kilometerweit zu hören, ohne dass du dich verausgabst. Gerade wenn die Kräfte schwinden, ist das entscheidend.
Ein Signalspiegel kann das Sonnenlicht über viele Kilometer reflektieren und ist besonders aus der Luft hervorragend zu sehen. Beide Helfer sind winzig, leicht und kosten fast nichts, können aber im Ernstfall den Unterschied machen.
Hab sie immer dabei
Pfeife und Signalspiegel gehören in jeden Rucksack, der mit in die Natur kommt. Sie wiegen fast nichts, kosten wenig und können dir helfen, im Notfall gefunden zu werden. Merke dir das Dreiersignal und übe den Umgang, bevor du sie wirklich brauchst.