Die Tasse abspülen, die Mail beantworten, den Brief einwerfen: Lauter Kleinigkeiten, die jede für sich kaum Zeit kosten. Trotzdem schieben wir sie auf, und in Summe wächst daraus ein Berg, der uns belastet.

Die 2-Minuten-Regel ist ein verblüffend einfaches Gegenmittel. Sie sorgt dafür, dass dieser Berg gar nicht erst entsteht.

Aufgaben sofort erledigen
Was schnell geht, sofort erledigen, statt es aufzuschieben.

So funktioniert die Regel

  • Unter zwei Minuten: wenn etwas weniger als zwei Minuten dauert, sofort tun.
  • Nicht aufschreiben: solche Mini-Aufgaben gehören erledigt, nicht auf die Liste.
  • Beim Vorbeigehen: siehst du es, machst du es, ohne lange zu überlegen.
  • Große Sachen anfangen: von Großem die ersten zwei Minuten tun, der Start ist das Schwerste.
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Tipp: Nutze die Regel auch gegen den inneren Widerstand bei großen Aufgaben: Nimm dir vor, nur zwei Minuten anzufangen. Meistens bleibst du dann von allein dran, weil der Einstieg die größte Hürde war.
Erledigte To-dos
Viele kleine Erledigungen halten den Alltag leicht.

Warum Aufschieben anstrengt

Eine unerledigte Kleinigkeit kostet uns mehr Energie, als wir denken. Sie bleibt im Hinterkopf, taucht immer wieder auf und erzeugt ein diffuses schlechtes Gewissen, das viele kleine Aufgaben zusammen richtig schwer machen.

Sofort erledigt, ist die Sache aus dem Kopf. Die zwei Minuten Aufwand sind fast immer kleiner als die Energie, die das ständige Daran-Denken kostet. Genau darin liegt der eigentliche Gewinn der Regel.

Probier es heute

Achte heute einmal bewusst darauf: Immer wenn etwas weniger als zwei Minuten dauert, mach es sofort. Du wirst überrascht sein, wie viel sich nicht ansammelt und wie viel leichter sich ein aufgeräumter Kopf anfühlt.