Die Heizung gluckert, der untere Teil bleibt kalt, und der Raum wird einfach nicht richtig warm, obwohl der Regler voll aufgedreht ist. In den allermeisten Fällen steckt Luft im Heizsystem. Diese Luft verhindert, dass das warme Wasser zirkuliert, und kostet dich Wärme und unnötig Geld. Die gute Nachricht: Das Entlüften ist einfach und in wenigen Minuten selbst erledigt.

Lass uns anschauen, wie du deine Heizung Schritt für Schritt entlüftest.

Heizung entlueften
Entlüften bringt schnell wieder volle Wärme.

So entlüftest du richtig

  • Heizung aufdrehen: stelle den Regler zunächst auf die höchste Stufe.
  • Ventil öffnen: halte ein Gefäß darunter und öffne das Entlüftungsventil.
  • Warten bis Wasser kommt: erst zischt Luft, dann tritt Wasser aus.
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Tipp: Halte beim Entlüften immer ein kleines Gefäß und ein Tuch unter das Ventil. Sobald statt der zischenden Luft Wasser austritt, ist die Heizung entlüftet, und du kannst das Ventil wieder schließen.
Heizung pflegen
Erst zischt Luft, dann kommt Wasser.

Warum sich das Entlüften lohnt

Luft im Heizkörper verhindert, dass dieser sich vollständig mit warmem Wasser füllt. Dadurch wird er nicht mehr richtig warm, und die Heizung muss mehr arbeiten, um den Raum zu erwärmen. Das verbraucht mehr Energie und treibt die Kosten in die Höhe. Eine entlüftete Heizung dagegen wird gleichmäßig warm und arbeitet effizient.

Diese kleine Wartung spart dir also bares Geld und sorgt für angenehme Wärme.

Mach es regelmäßig

Entlüfte deine Heizungen am besten einmal zu Beginn der Heizsaison. So startest du mit voller Leistung in den Winter. Gluckert ein Heizkörper zwischendurch, weißt du nun genau, was zu tun ist, und holst in Minuten die volle Wärme zurück.