In Zeiten von GPS verlassen sich die meisten allein aufs Handy. Doch der Akku ist leer, das Gerät kaputt oder es gibt keinen Empfang, schneller als gedacht. Wer dann Karte und Kompass lesen kann, behält die Orientierung, wo andere verloren wären.

Diese alte Kunst ist gar nicht so schwer und gibt eine Unabhängigkeit, die kein Akku bieten kann.

Karte und Kompass
Karte und Kompass funktionieren ohne Akku und Empfang.

Die Grundlagen

  • Karte einnorden: die Karte mit dem Kompass nach Norden ausrichten.
  • Standort bestimmen: markante Punkte im Gelände auf der Karte wiederfinden.
  • Richtung peilen: mit dem Kompass die Marschrichtung festlegen.
  • Üben: das Ganze bei gutem Wetter trainieren, nicht erst im Notfall.
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Tipp: Übe die Navigation mit Karte und Kompass in vertrautem Gelände bei schönem Wetter, lange bevor du sie wirklich brauchst. Im Notfall, bei Stress und schlechter Sicht, ist nicht der Moment, eine neue Fähigkeit zu lernen, sondern eine geübte anzuwenden.
Orientierung
Geübte Navigation gibt Sicherheit im Gelände.

Warum die alte Technik überlegen ist

Karte und Kompass haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber jedem elektronischen Gerät: Sie brauchen keinen Strom, kein Netz und kein Signal. Sie funktionieren bei jedem Wetter, in jeder Höhe und versagen nicht im entscheidenden Moment.

Hinzu kommt, dass eine Karte den Überblick über das ganze Gelände gibt, den ein kleiner Handybildschirm nie bietet. Wer Karten lesen kann, versteht die Landschaft, erkennt Höhenzüge und Wege und plant vorausschauend, statt nur einem Punkt zu folgen.

Lern es vorher

Verlass dich draußen nie allein auf die Technik. Lerne, Karte und Kompass zu lesen, und nimm sie auf längere Touren immer mit. Diese Fähigkeit gibt dir eine Sicherheit und Unabhängigkeit, die kein Smartphone ersetzen kann.