Bei einer Tour denkt man an vieles, doch die Sonne wird leicht unterschätzt. Besonders in den Bergen, am Wasser oder im Schnee ist die Strahlung viel stärker, als man spürt, und ein Sonnenbrand oder ein Hitzschlag können eine Tour jäh beenden.

Guter Sonnenschutz ist deshalb in der Natur kein Luxus, sondern Teil der Grundausrüstung.

Sonne in den Bergen
In den Bergen und am Wasser ist die Sonne besonders intensiv.

So schützt du dich

  • Sonnencreme: hoher Lichtschutzfaktor, mehrfach am Tag auftragen.
  • Kopf bedecken: Hut oder Tuch schützen Kopf und Nacken.
  • Augen schützen: eine gute Sonnenbrille gegen die UV-Strahlung.
  • Schatten und Pausen: in der Mittagshitze Pausen im Schatten einlegen.
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Tipp: Denk an die oft vergessenen Stellen: Ohren, Nacken, Handrücken und Lippen. Gerade am Wasser und im Schnee verstärkt die Reflexion die Strahlung zusätzlich, sodass du auch von unten Sonne abbekommst. Hier hilft Creme und ein guter Lippenschutz.
Unterwegs in der Natur
Hut, Brille und Creme gehören in jeden Rucksack.

Warum die Sonne draußen stärker wirkt

Mit jedem Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung zu, weil die schützende Luftschicht dünner wird. Im Gebirge ist die Belastung daher deutlich höher als im Tal. Hinzu kommt die Reflexion: Wasser und besonders Schnee werfen die Strahlung zurück und verstärken sie.

Gefährlich ist auch, dass man die Intensität nicht spürt. Bei kühlem Wind oder im Schnee fühlt sich die Sonne harmlos an, während die Haut längst verbrennt. Deshalb darf man sich nie auf das Gefühl verlassen, sondern muss konsequent vorsorgen.

Schütz dich konsequent

Die Sonne in der Natur ist mächtiger, als sie sich anfühlt. Creme dich gut ein, bedecke Kopf und Augen, schütze die vergessenen Stellen und gönn dir Schattenpausen. So vermeidest du Sonnenbrand und Überhitzung und bleibst auf Tour leistungsfähig.