Eine Nacht im Freien kann romantisch sein, unter klarem Sternenhimmel. Sie kann aber auch kalt, nass und gefährlich werden, wenn man keinen Schutz hat. Genau deshalb ist ein Unterschlupf eine der wichtigsten Fähigkeiten in der Natur. Mit einfachen Mitteln baust du dir einen Schutz vor Wind und Wetter, sogar ganz ohne Ausrüstung.

Du brauchst dafür kein Zelt, nur die richtigen Handgriffe und das, was die Natur dir bietet.

Unterschlupf
Ein Unterschlupf schützt vor Wind und Wetter.

So baust du Schutz

  • Trockenen Platz wählen: erhöht, windgeschützt und nicht in einer Senke.
  • Gerüst bauen: lehne Äste an einen Baum, einen Felsen oder einen stabilen Ast.
  • Isolieren: decke das Gerüst dicht mit Laub, Zweigen und Moos ab.
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Tipp: Polstere den Boden dick mit Laub oder Zweigen. Die meiste Körperwärme verlierst du nach unten an den kalten Boden, nicht nach oben in die Luft.
Camp in der Natur
Eine gute Isolierung hält dich warm.

Warum Wärmeschutz überlebenswichtig ist

Die größte Gefahr beim Übernachten im Freien ist nicht der Hunger, sondern die Auskühlung. Schon eine kühle, feuchte Nacht kann gefährlich werden, wenn der Körper zu viel Wärme verliert. Ein guter Unterschlupf hält dich trocken, bricht den Wind und speichert deine Körperwärme. Genau das macht den Unterschied zwischen Frieren und sicher schlafen.

Deshalb ist die Isolierung wichtiger als ein großer, beeindruckender Bau.

Warm durch die Nacht

Halte deinen Unterschlupf bewusst klein, dann staut sich deine Körperwärme besser und der Raum wird schneller warm. Mit etwas Übung baust du in kurzer Zeit einen sicheren Schlafplatz. Probiere es einmal in Ruhe aus, dann gelingt es dir im Ernstfall ganz sicher.