Ein Spaziergang durch hohes Gras oder Unterholz, und schon hat man einen ungebetenen Gast: eine Zecke. Die kleinen Spinnentiere können Krankheiten übertragen, weshalb es wichtig ist, sie schnell und vollständig zu entfernen. Mit der richtigen Technik ist das kein Problem.

Falsche Methoden dagegen können das Risiko sogar erhöhen, deshalb lohnt es sich, das richtige Vorgehen zu kennen.

In der Natur
Nach jeder Tour den Körper nach Zecken absuchen.

So entfernst du sie richtig

  • Schnell handeln: je früher die Zecke raus ist, desto besser.
  • Nah an der Haut: mit Pinzette oder Zeckenkarte hautnah greifen.
  • Gerade herausziehen: langsam und gerade ziehen, nicht drehen oder quetschen.
  • Stelle beobachten: die Einstichstelle einige Tage im Auge behalten.
💡
Tipp: Verzichte unbedingt auf Hausmittel wie Öl, Klebstoff oder Hitze. Sie reizen die Zecke, die dann vermehrt Speichel und damit mögliche Erreger abgibt. Greif die Zecke stattdessen hautnah und zieh sie ruhig und gerade heraus.
Vorsicht im Grünen
Lange Kleidung beugt Zeckenstichen vor.

Worauf du danach achten solltest

Beobachte die Einstichstelle in den folgenden Tagen und Wochen. Bildet sich eine ringförmige Rötung, die sich ausbreitet, oder treten grippeähnliche Symptome auf, solltest du einen Arzt aufsuchen. Das können Anzeichen einer übertragenen Erkrankung sein.

Vorbeugen ist ebenfalls wichtig: Lange, helle Kleidung, geschlossene Schuhe und das Absuchen des Körpers nach jeder Tour reduzieren das Risiko deutlich. In bestimmten Regionen ist zudem eine Impfung gegen eine der Zeckenkrankheiten sinnvoll.

Handle richtig

Ein Zeckenstich ist kein Grund zur Panik, aber zum richtigen Handeln. Entferne die Zecke schnell, hautnah und gerade, verzichte auf Hausmittel und beobachte die Stelle. Mit Vorsicht und der richtigen Technik bleibt das Risiko gering.